Wir investieren in die Qualität unseres Teams

Frank Craemer
Frank Craemer, Leiter der Lukas Suchthilfezentrums Hamburg-West

„Wir kämpfen um den Erhalt der erreichten Standards. Vor 25 Jahren, als ich anfing, war das Hilfesystem längst nicht so differenziert“, erklärt Frank Craemer. Aber es werde immer schwerer, Fachkräfte zu finden und zu binden.

Qualität der Beratung sichern

„Wir haben ein tolles Hilfesystem aufgebaut. Allerdings auch eine riesige Bürokratie. Jetzt müssen wir aufpassen, dass uns nicht alles kaputt gespart wird und nur der Papierberg wächst.“

Beratung unter Stress

Vor einigen Jahren fror die Behörde die finanziellen Zuwendungen an das Lukas
Suchhilfezentrum Hamburg-West ein. Die steigenden Kosten machten den Abbau von
Personalstellen nötig: „Die bleibenden Mitarbeiter stehen unter Druck. Arbeitsverdichtung ist
ein Problem – nicht nur bei uns“, beschreibt Einrichtungsleiter Frank Craemer die Lage.

Ein gutes Team ist das A und O

Wie gewinnt – und wie hält – man unter diesen Umständen gute Mitarbeiterinnen?
Geld sei nicht das vorrangige Motiv, psychosoziale Beratung zu machen, erklären die beiden Führungskräfte. Aber die Arbeitsbedingungen müssten stimmen. Das Lukas Suchthilfezentrum bietet Qualifizierung, Arbeiten im multiprofessionellen Team, Supervision. „Wenn man mit so schwierigen Menschen wie Suchtkranken umgeht, ist es wichtig, ein Team als Unterstützung zu haben“, weiß Frank Craemer. Fortbildungen sind wichtig, um über aktuelle
Sucht-Trends informiert zu sein. Daher wird die Fortbildung der Berater finanziell und durch Freistellung gefördert.

Diakonie fördert Qualität der Beratung

Durch die Einsparungen des Zuwendungsgebers wird das Geld immer knapper. Die Diakonie als Trägerin schießt Geld zu, um die finanziellen Lücken zu schließen. Für Personalkosten, aber auch für das Gesundheitsmanagement.

„Ein guter Ruf zieht Leute“, erklärt Frank Craemer, „Fluktuation gibt es kaum. Wer bei uns
arbeitet, bleibt lange.“

Lukas Suchthilfezentrum Hamburg-West

Für Menschen, die Probleme mit Alkohol, Medikamenten, Glücksspiel, Cannabis, Kokain oder sogenannten Partydrogen haben. Wir unterstützen auch ihre Angehörigen und Freunde.
Vermittlung in Entzugsbehandlung, in stationäre oder ganztätig ambulante Hilfen und in die Suchtselbsthilfe

Akupunkturbehandlung und Rückfallvorbeugung
Ambulante Rehabilitationen durch spezialisierte Fachkräfte
Das Lucafé. Ein geschützter Ort. Mittags eine warme Mahlzeit zu günstigem Preis

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